Blog · Sponsoren
Sponsoren fürs Abi finden: So sagen lokale Firmen ja
Sponsoring ist der am meisten unterschätzte Posten der Abikasse: Ein einziges Ja bringt oft so viel wie ein ganzer Nachmittag Kuchenverkauf — und lokale Firmen sagen häufiger ja, als ihr denkt. Denn ihr habt etwas, das sie wollen: die Aufmerksamkeit eures gesamten Jahrgangs und seiner Familien.
Wer überhaupt sponsert (und warum)
- Fahrschulen — ihr seid exakt ihre Zielgruppe. Der Klassiker mit der höchsten Ja-Quote.
- Banken & Sparkassen — haben oft feste Budgets für Schul- und Jugendprojekte; fragt nach der Filialleitung oder dem Marketing.
- Nachhilfe-Institute, Sprachschulen, Studienberatungen — erreichen über euch Schüler und Eltern gleichzeitig.
- Läden, Cafés, Fitnessstudios, Optiker im Ort — lokale Sichtbarkeit plus Sympathie („wir unterstützen unsere Schule").
- Betriebe, die ausbilden — für Handwerk und Mittelstand ist eine Abibuch-Anzeige günstiges Azubi-Recruiting.
Was ihr anbieten könnt
- Anzeige im Abibuch (viertel, halbe, ganze Seite) — das Standardprodukt, Details im Abibuch-Guide.
- Logo auf Plakaten oder dem Abiball-Programm — plus verbaler Dank auf der Bühne.
- Danke-Post auf dem Jahrgangs-Account — als Werbung kennzeichnen (#werbung), dann ist das sauber.
- Stand oder Auslage beim Abiball — nur, wenn es zur Veranstaltung passt und die Location einverstanden ist.
Realistischer Rahmen für lokale Sponsoren: 50 bis 300 Euro je nach Gegenleistung und Ortsgröße. Lieber fünf Sponsoren à 100 € als ewig auf den einen 1.000-€-Deal hoffen.
So fragt ihr richtig
- Persönlich schlägt E-Mail. Geht zu zweit im Laden vorbei oder ruft an — freundlich, kurz, konkret. Eine Mail hinterher schicken ist dann kein Problem mehr, weil sie erwartet wird.
- Bringt ein Ein-Seiten-Angebot mit: Wer ihr seid, wie viele Leute ihr erreicht (Jahrgangsgröße, Abiball-Gäste, Buch-Auflage), was es kostet, was der Sponsor dafür bekommt.
- Nennt eine Deadline („Anzeigenschluss ist der …") — sie macht aus „melde ich mich mal" ein Ja oder Nein.
- Bedankt euch sichtbar. Ein Foto der gedruckten Anzeige oder des Banners ans Unternehmen schicken — das ist die beste Vorlage für den nächsten Jahrgang, der wieder anfragt.
- Sammelt das Geld sauber: Ein Konto, eine Liste, Quittungen. Wer was zugesagt hat, steht schriftlich fest — das schützt beide Seiten.
Sponsoring ist ein Baustein — nicht der ganze Plan
Mit Sponsoren deckt ihr Abibuch und Teile des Abiballs. Für den Rest braucht ihr Aktionen, die selbst Geld verdienen: Die komplette Übersicht steht im Abikassen-Guide — und der größte Einzelposten wird bei vielen Jahrgängen der Verkauf von Lehrer-Sammelkarten, weil dort der ganze Jahrgang kauft und nicht nur die Eltern.
Die Erinnerung an eure Stufe — als Sammelkarten
Mottowoche vorbei, Fotos im Chat versunken? Eure Lehrkräfte als Sammelkarten bleiben. Mit Foto, Fach und Spruch — im Design eurer Wahl, verkauft für eure Abikasse.
