Informationen für die Schulleitung

Ihr Abiturjahrgang plant, Lehrer-Sammelkarten zu erstellen: Karten mit Foto, Fach und einem Spruch der teilnehmenden Lehrkräfte, die der Jahrgang in Eigenregie verkauft, um seine Abikasse zu füllen. Diese Seite beantwortet die Fragen, die Schulleitungen uns dazu am häufigsten stellen: Datenschutz, Verantwortung und was das Projekt für Ihre Schule bedeutet.

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Das Projekt in Kürze

Eine Aktion des Jahrgangs, nicht der Schule

Das Abi-Team bestellt die Karten, stellt die Packs zusammen und verkauft sie an Mitschülerinnen und Mitschüler. Der Erlös geht vollständig in die Abikasse (z. B. für den Abiball). Die Schule muss nicht Vertragspartner sein: Vertrag und Rechnung laufen über eine volljährige Person, einen Förderverein oder eine Firma, auf Wunsch auch über die Schule selbst. Bestellt nicht die Schule, entstehen für sie keine Kosten und keine Verpflichtungen.

Was Sie als Schulleitung entscheiden

Nur eines: ob der Jahrgang auf dem Schulgelände verkaufen und dafür werben darf, wie bei einem Kuchenverkauf. Wir selbst treten an der Schule nicht auf und werben dort nicht.

Wertschätzung statt Bewertung

Die Karten sind ein Andenken des Jahrgangs an seine Schulzeit: Es gibt keine Rangliste und keine Benotung von Lehrkräften. Beim Spielkarten-Design stehen Werte wie „Fachwissen“ auf der Karte. Diese gibt jede Lehrkraft im Formular selbst an.

Datenschutz: die Regeln in fünf Sätzen

Der Punkt, nach dem Schulleitungen und Kollegien am häufigsten fragen. Deshalb hier vollständig.

Jede Lehrkraft entscheidet selbst

Niemand landet ungefragt auf einer Karte. Foto, Fach und Spruch trägt jede Lehrkraft selbst in ein kurzes Online-Formular ein (2–3 Minuten) und willigt dabei aktiv in die Verwendung ein. Wer nicht teilnehmen möchte, sagt einfach Bescheid, ohne Begründung. Es wird kein Foto verwendet, das die Lehrkraft nicht selbst hochgeladen hat.

Änderbar und widerrufbar bis zur Druckfreigabe

Bis zur finalen Druckfreigabe kann jede Lehrkraft ihre Angaben ändern oder die Teilnahme vollständig zurückziehen, formlos per Nachricht an uns oder an das Abi-Team.

Nur für die Karten, nirgendwo sonst

Die Angaben werden ausschließlich für die Kartenerstellung verwendet: Es gibt keine Veröffentlichung im Internet, keine Werbenutzung und keine Weitergabe zu anderen Zwecken. Für den Druck werden die Karteninhalte an unsere Druckerei übermittelt, mehr nicht.

Speicherung und Löschung

Foto und Angaben (Name, Fach, Spruch) liegen auf unserem eigenen Server in Deutschland (Rechenzentrum Nürnberg). Spätestens 24 Monate nach der Lieferung der Karten werden die Daten gelöscht; kommt es nicht zur Bestellung, spätestens sechs Monate nach dem letzten Eintrag. Details regelt unsere Datenschutzerklärung.

Transparenz auch beim Design

Die Kartengestaltung entsteht durch unser Team, teils mit KI-Unterstützung bei Hintergründen und Grafikelementen. Die Fotos der Lehrkräfte werden dabei nicht künstlich verändert. Auf Wunsch erläutern wir zu jedem Design, welche Elemente wie entstanden sind.

Für das Kollegium gibt es eine eigene Seite in einfacher Sprache: www.abikarten.com/ueberzeugen/, geeignet zum Aushang oder zur Weiterleitung ins Lehrerzimmer.

Wer ist wofür verantwortlich?

Der Jahrgang

Organisiert das Projekt, teilt den Formular-Link im Kollegium, prüft die Karten vor dem Druck und verkauft die Packs in Eigenregie. Vertragspartner ist, wer rechtlich einen Vertrag schließen kann: eine volljährige Person, ein Förderverein, eine Firma oder, mit Befugnis des Schulträgers, die Schule; Minderjährige allein nicht.

Wir (AbiKarten)

Stellen das Einwilligungs-Formular, gestalten die Karten, drucken, liefern und stehen für alle Datenschutz- und Detailfragen persönlich zur Verfügung. Inhaber: Louis Lagemann (Impressum).

Die Schule

Muss nichts unterschreiben, trägt keine Kosten und übernimmt keine Haftung, solange sie nicht selbst bestellt. Sie entscheidet, ob auf dem Schulgelände verkauft und geworben werden darf.

So läuft ein Projekt ab

  1. Start

    Das Abi-Team meldet das Projekt an und legt das Design der Karten fest, allein oder zusammen mit uns. Bis hierhin ist alles unverbindlich und kostenlos.

  2. Wochen 1–3

    Steht das Design, erhält das Abi-Team einen Formular-Link für das Kollegium. Lehrkräfte, die mitmachen möchten, füllen das Formular aus (2–3 Minuten). Das Abi-Team sieht den Fortschritt und erinnert freundlich.

  3. Freigabe

    Wir gestalten die Karten mit den Angaben der Lehrkräfte; der Jahrgang prüft und gibt frei. Erst mit der Bestellung fällt eine Anzahlung von 30 % an. Den Rest zahlt der Jahrgang spätestens 50 Tage nach Erhalt (Verträge ab 20.11.2026), also in der Regel aus den Verkaufserlösen.

  4. Produktion

    Druck und Lieferung an die vom Jahrgang genannte Adresse, produktionsbedingt 2–3 Wochen.

  5. Verkauf

    Der Jahrgang verkauft die versiegelten Packs. Wann und wo, stimmt er mit Ihnen ab.

Häufige Fragen von Schulleitungen

Muss die Schule einen Vertrag unterschreiben?

Nein, das muss sie nicht. Das Projekt ist eine Aktion des Abiturjahrgangs. Vertrags- und Rechnungspartner kann jede Person oder Stelle sein, die rechtlich einen Vertrag schließen kann: eine volljährige Person (Stufenleitung, Elternteil, volljährige Schülerin oder volljähriger Schüler), die Schule (sie handelt dabei für ihren Schulträger; die Schulleitung braucht dafür dessen Befugnis), ein Förderverein oder eine Firma. Minderjährige allein können den Vertrag nicht schließen. Bestellt nicht die Schule selbst, entstehen für sie keine Kosten und keine Verpflichtungen.

Ist das Werbung an der Schule?

Das Projekt ist ein Fundraising des Jahrgangs für die eigene Abikasse, vergleichbar mit einem Kuchenverkauf. Ob und in welchem Rahmen auf dem Schulgelände verkauft wird, entscheiden Sie. Wir selbst werben nicht an der Schule und treten dort nicht auf.

Was ist mit Lehrkräften, die nicht teilnehmen möchten?

Dann wird von ihnen keine Karte erstellt, ohne Begründung und ohne Nachfragen. Verwendet wird ausschließlich, was eine Lehrkraft selbst eingetragen und hochgeladen hat.

Können einzelne Karten problematisch werden (Sprüche, Fotos)?

Jede Lehrkraft bestimmt Foto und Spruch selbst; Schülerinnen und Schüler können Lehrkräften keine Inhalte zuschreiben. Vor dem Druck schauen das Abi-Team und wir noch einmal gemeinsam über alle Karten. Bis zu dieser Druckfreigabe kann jede Lehrkraft ihre Angaben ändern oder zurückziehen.

Wer beantwortet Detailfragen, z. B. zum Datenschutz?

Wir, direkt und persönlich. Schreiben Sie an info@abikarten.com; auf Wunsch beantworten wir Fragen der Schulleitung auch in einem kurzen Telefonat. Die vollständige Datenschutzerklärung steht auf unserer Website.

Sprechen Sie direkt mit uns

Wenn für Ihre Entscheidung noch etwas fehlt, beantworten wir es gern persönlich: per E-Mail an info@abikarten.com, auf Wunsch auch telefonisch. Sie sprechen direkt mit den Gründern, nicht mit einer Hotline. Für Ihr Kollegium gibt es die Informationsseite für Lehrkräfte.